Finanz-Mythen Teil 1: „Ein Bausparvertrag läuft immer 7 Jahre“

Woher dieser Mythos kommt, kann ich nicht sagen, vermute aber, dass es von den sog. „vermögenswirksamen Leistungen“ kommt. Damit man die Arbeitnehmersparzulage und/oder Wohnungsbauprämie bekommt, sollten rund 7 Jahre vergangen sein. Aber mit dem eigentlichen Bauspartarif hat das nichts zu tun.

Ein Bausparvertrag hat immer zwei Phasen: Die Spar- und die Darlehensphase. Der Übergang in die Darlehensphase nennt man Zuteilung. Die Zuteilungsreife erlangt ein Vertrag, sobald er gewisse Parameter zeigt. Hierzu gehört unter anderem eine Ansparung von rund 40% der Bausparsumme. Für diese Ansparung kann man sich beliebig viele Jahre zeit lassen – das muss nicht in 7 Jahren sein. Sehr große Bausparverträge, die irgendwann mal für lebensentscheidende Wohnwünsche gedacht sind, werden regelmäßig erst in 12-18 Jahren zuteilungsreif.

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