Deshalb wird der Kampf gegen Corona noch viele Jahre dauern

Die häufigsten Symptome von Corona sind: Vereinsamung, Depression, Verarmung, Alkoholismus, Adipositas, Verblödung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wegen Sportmangel, Soziophobie, Paranoia, Infektionen wegen geschwächtem Immunsystem und Angststörungen. Es sind deutschlandweit rund 83 Millionen Menschen betroffen.

Die zweithäufigsten Symptome von Corona sind: Erkältungssymptome, Schnupfen, verstopfte Nase, Fieber, Gliederschmerzen, manchmal Durchfall, Störung von Sinnen sowie zahlreiche Folgeerkrankungen. Auch das Sterberisiko ist nicht zu vernachlässigen. In Deutschland gab es bisher knapp 1,8 Millionen infizierte. Rund 0,035 Millionen hiervon sind verstorben. 87% der verstorbenen (mit oder an Corona) waren über 70 Jahre alt.

Gegen die zweithäufigsten Symptome gibt es jetzt einen Impfstoff. Wenn wir uns gemeinsam das Ziel nehmen, das Virus zu besiegen und als „Herde immun werden“, dann können wir diese Symptome besiegen. Doch im Kampf gegen die erstgenannten und häufigeren Symptome sehe ich derzeit keinen Fortschritt. Im Gegenteil: Durch irrationale und nicht-nachvollziehbare Beschränkungen wächst die Verzweiflung der Regierten immer mehr. Viele haben das Gefühl, die Regierung hätte die Kontrolle verloren und handelt willkürlich. Selbst wenn wir irgendwann die „zweithäufigsten Symptome“ im Griff haben, so werden wir noch eine lange Zeit mit den Kollateralschäden zu kämpfen haben. Wie stark sich dies auf unsere Lebensqualität und die Wirtschaft auswirkt, ist derzeit noch nicht absehbar. Im Moment bleibt uns nur die Selbstverantwortung. Jede*r Betroffene kann in seinem Mikrokosmos das Beste daraus machen. Wer sich auf den Staat verlässt, wird verlieren. Die Politik interessiert sich nicht für unsere Gesundheit – was für die Machthaber zählt, ist nur das Virus.

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Deshalb sind Banken quasi immer pleite

Viele Menschen glauben, Banken könnten eine Durststrecke ganz gut überstehen, denn sie hätten jahrzehntelang gut verdient. „Es müsste doch Rücklagen aus besseren Zeiten geben“, denkt der Volksmund. Diese Sichtweise ist populistisch, vereinfacht und grundlegend falsch.

Seit März beschäftigt uns nun schon die Corona-Krise. Werden diese paar Monate Krise unsere Banken aus der Bahn werfen? Und das nach 10 Jahren Aufschwung in der Volkswirtschaft und an den Börsen? Ja, sie werden, denn Banken sind quasi immer chronisch pleite. Profis wird das langweilen, aber wer das Märchen aus dem ersten Absatz ebenfalls glaubt, der sollte jetzt weiterlesen.

Banken haben (vereinfacht gesagt) Eigen- und Fremdkapital. Das Fremdkapital sind Kredite an Privat- und Firmenkunden. Das Eigenkapital wächst durch den Jahresüberschuss und schrumpft, wenn die Kreditausfälle die eingenommenen Kreditzinsen übersteigen. Eine Bank geht im Kreditgeschäft ein asymmetrisches Risiko ein: Sie kann alles verlieren, aber maximal nur die Marge aus dem Kreditzins verdienen. Ausfälle gehen zu Lasten des Eigenkapitals, Gewinne erhöhen es.

Banken haben noch weitere Einnahmen, die den Jahresüberschuss und somit schlussendlich auch das Eigenkapital erhöhen. Da war einmal (manche erinnern sich vielleicht) eine Marge im Passivgeschäft (Spareinlagen). Inzwischen gibt es noch Provisionseinnahmen aus Wertpapieren, Versicherungen oder Zahlungsverkehr. Die Provisionseinnahmen wurden mit Wegfall der Passivmarge enorm wichtig. Inzwischen legen Banken sogar drauf, wenn sie Einlagen annehmen und den Negativzins nicht weitergeben. Dies erhöht den Druck noch weiter; vor allem auf der Gebührenseite.

Damit eine Bank Kredite vergeben kann, benötigt sie Eigenkapital. Will eine Bank mehr Kredite vergeben, dann benötigt sie auch mehr Eigenkapital (das Verhältnis sollte zirka 90 zu 10 sein). Um mehr Eigenkapital zu bekommen, braucht sie einen Jahresüberschuss. Nun ist das Kreditvolumen in den letzten 10-20 Jahren stark gestiegen. Man überlege sich nur mal, was eine Immobilie damals im Vergleich zu heute kostet. Auch sind viele Firmenkunden, so wie die gesamte Wirtschaft, gewachsen und brauchen somit mehr Kredite für Investitionen.

Das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital blieb immer gleich. Bei manchen Banken wuchsen die Ausleihungen sogar stärker im Vergleich zum Eigenkapital. Droht nun ein Kredit faul zu werden, dann muss er abgeschrieben (wertberichtigt) werden. Dies geht alles zu Lasten des Eigenkapitals. Drohen großflächige Ausfälle, dann kann so ein Eigenkapital empfindlich klein werden. Die Bank geriet dann in Schieflage – auch wenn sie jahrzehntelang einen Jahresüberschuss hatte.

Wächst das Kreditvolumen unserer Volkswirtschaft nur um ca. 3% pro Jahr, dann müssen Banken ihr Eigenkapital aus dem Profit um ebenfalls 3% erhöhen, sonst könnten sie die nachgefragten Kredite nicht mehr vergeben. Deshalb brauchen Banken einen Gewinn, sonst wächst der Markt an ihnen vorbei. Daher sind Banken quasi immer pleite – es gibt keine Rücklagen aus besseren Zeiten. Abhilfe schaffen sich die meisten durch eine gute Risikostrategie und umsichtige Kreditvergabe sowie ein starkes Provisionsgeschäft.

Fazit: Ja viele Banken konnten in den „goldenen Zeiten“ ihr Eigenkapital erhöhen. Die Ausleihungen wuchsen aber ebenso. Wollen Banken auch weiterhin ihre Kreditvergabe ausweiten, dann müssen sie Gewinne machen und ihr Eigenkapital fortlaufend erhöhen. Systemische Risiken (sog. „externer Schock), die mehrere Kreditnehmer betreffen, sorgen für großflächige Kreditausfällen, was das Eigenkapital abfedern muss. Wird es zu klein, dann muss die Bank ihr Eigenkapital woanders besorgen (z.B. beim Steuerzahler).

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Mitten in der Coronakrise: US-Börse mit größtem Monatsgewinn seit 1987

Gestern, am letzten Handelstag im April, tendieren die weltweiten Börsen zwar abwärts. Das ändert aber kaum etwas daran, dass sie den April als einen der stärksten Monate seit Langem beenden – und das mitten in der weltweiten Corona-Krise.

Viele Anleger haben im April ihre Quartalsberichte (per 31.03.2020) bekommen und waren zunächst geschockt. Beim aktuelleren Blick im Onlinebanking sahen sie dann aber einen höheren Wert. Was war passiert? Die Börse hat im April haussiert, obwohl die Coronakrise erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden anrichten wird. Obwohl es am Donnerstag zu großflächigen Gewinnmitnahmen kam, beendete der Dax den April immerhin mit einem Plus von ungefähr 9 Prozent. Dies ist auch als Gegenbewegung zum 40%-Einbruch im März zu verstehen. Dort hatten wohl viele Anleger und Investoren schlicht übertrieben und sich von Panik und Populismus leiten lassen.

In den USA sind mehr als 30 Millionen Menschen arbeitslos. Trotzdem performte die US-Börse im April so gut wie seit 1987 nicht mehr in einem einzigen Monat. Sogenannte Experten und Analysten führen dies auch auf die hohen Mengen an Liquidität durch die Notenbanken zurück. Zwar hat diese Woche weder die FED noch die EZB ihre Zinsen gesenkt, aber beide machten klar, dass sie bereit stünden, wenn es notwendig wird. In den nächsten Wochen und Monaten dürfte die Volatilität an den Märkten weiter hoch bleiben. Auch erneute Einbrüche sind mehr als denkbar. Dennoch muss man begreifen, dass an der Börse nicht die Gegenwart, sondern die Zukunft gehandelt wird. Die Börse setzt nicht auf die Krise – sie setzt auf deren Ende.

„Langfristig bietet sich jetzt, vor allem für junge Sparer, eine einmalige Chance, endlich mal günstig in den Markt zu kommen“, schrieb ich am 05.04., was sich bisher bestätigt.

Diese Aktien haben von der Coronakrise profitiert

Am 19.02.2020 erreicht der deutsche Leitindex DAX bei 13.789 Punkten sein bisheriges Rekordhoch. Nur knapp einen Monat später, schloss er am 18.03.2020 bei 8.441 Punkten. Seither erholen sich die Kurse allmählich. Bis Freitag, 24.04.2020 konnte sich der Index auf 10.336 Punkte retten. Unterm Strich steht noch immer ein fettes Minus. Auf Sicht von 12 Monaten schlägt beim DAX ein Minus von 15,85% zu buche. Die folgenden Unternehmen hingegen konnten von der Corona-Pandemie profitieren.

ASML Holding N.V. mit Sitz in Veldhoven (Niederlande). ASML ist ein führender Hersteller von Lithografie- und Metrologie-Systemen inklusive der dazugehörigen Software für die Halbleiterindustrie. Die Kundenbasis umfasst alle weltweit führenden Chiphersteller wie Intel, Samsung, TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) oder GlobalFoundries. Neben der Hard- und Software stellt das Unternehmen eine breite Palette an begleitenden Dienstleistungen bereit. Die Aktie, die übrigens zum Eurostoxx50 gehört, notiert auf Sicht von 12 Monaten bei +43,88%, in den letzten 4 Wochen konnte sie hiervon +8,9% zulegen.

HelloFresh SE mit Sitz in Berlin ist der weltweit führende Anbieter von Kochboxen. Diese werden zu einem günstigen Zeitpunkt direkt an die Kunden geliefert und enthalten fast alles, was benötigt wird, um frische und gesunde Mahlzeiten aus lokalen Zutaten zuzubereiten. Der Konzern ist in den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Australien, Neuseeland, Frankreich, Österreich, der Schweiz und Kanada tätig. Im 3-Monatszeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 31. März 2019 hat HelloFresh ca. 65,6 Millionen Mahlzeiten an rund 2,48 Millionen aktive Kunden ausgeliefert. Die Aktie in den letzten 12 Monaten: +276,79%; davon im ersten Quartal 2020: +44,58%. Dagegen sieht die Aktie von Delivery Hero SE regelrecht alt aus, wobei auch sie recht gut gestiegen ist.

Shop Apotheke Europe N.V. Dieser kleine SDAX Wert aus Venlo konnte sich in den letzten 12 Monaten glatt verdoppeln. Aktuell betreibt die Shop Apotheke Europe N.V. Online-Apotheken in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Italien, den Niederlanden und der Schweiz. Das breite Sortiment von über 100.000 Originalprodukten wird an über 3,8 Millionen aktive Kunden geliefert. Die Aktie stieg in den letzten 4 Wochen um 33,53%.

Roche Holding AG. Die Aktie von Roche hat zwar beim Crash etwas nachgegeben, steht aber heute schon wieder höher, wie im Februar. Auf Jahressicht steht ein Plus von 31,36%. Die Roche AG mit Hauptsitz in Basel ist mit umgerechnet knapp 64 Mrd. US Dollar Umsatz das grösste Pharmaunternehmen der Welt, gefolgt von Pfizer und Novartis.

Amazon.com Inc. Seit Mitte 2018 lief die Aktie von Amazon im Wesentlichen nur noch zur Seite. Selbst im guten Börsenjahr 2019 konnte sie nicht wirklich zulegen. Erst in 2020 mit der Corona-Pandemie konnte die Aktie ihren Weg nach oben finden: 32,11% Kursgewinn im ersten Quartal 2020 kann sich sehen lassen. Die 1994 gegründete Amazon.com Inc. mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist einer der weltweit führenden Online-Versandhändler und beschäftigt weltweit rund 800.000 Mitarbeitende.

Zoom Video Communications Inc. Egal ob digitaler Elternabend, Teambesprechung oder die Sitzung des Kirchengemeinderates: Zoom ist in aller Munde. Zoom ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen mit Sitz in San José, das Software für Videokonferenzen anbietet. Während der COVID-19-Pandemie stieg die Nutzerzahl von 10 Millionen im Dezember 2019 auf über 200 Millionen monatliche Nutzer im März 2020. Der Aktienkurs legte im ersten Quartal 2020 um sagenhafte 117% zu. Eingesetzt wurde der Dienst nicht nur von Unternehmen, sondern auch von Schulen und Universitäten für den Online-Unterricht sowie im privaten Bereich.

Diese Aktienauswahl ist nicht vollständig. Sicher haben auch noch weitere Unternehmen von der Coronakrise profitiert. Dieses Blog gibt keine Empfehlungen zu Wertpapieren ab; so auch bei den genannten Aktien nicht. Nach der Krise wird vieles nicht mehr so sein, wie es vorher war. Wir sehen viele Veränderungen. Vieles was vorher „undenkbar“ war, geht jetzt auf einmal. Erst Handlungsdruck führt zu einer Verhaltensänderung. Wir werden in der Wirtschaft einen Wandel und eine Bereinigung sehen. Mal schauen welche Player in der neuen Zeitrechnung das Sagen haben.

Die Pandemie verschwindet, aber der Faschismus bleibt

Jeder kennt diesen einen Balkonnazi, der Falschparker anzeigt und immer genau weiß, wer wann und wie oft im Garten grillt. Diese Psychopathen sind es, die die aktuelle Krise regelrecht zu genießen scheinen: Endlich Macht, Kontrolle und Gehorsam.

Wenn man Faschismus mit „Macht, Kontrolle und Gehorsam“ definiert, dann erkennt man schnell, warum sich neulinke Machthaber so sehr über die Krise freuen. Jetzt mit Corona kann man viele Dinge tun, die man ohne Corona niemals hätte machen dürfen. Verweigerer einfach mal in die Psychiatrie einweisen, wie in Sachsen – eigentlich undenkbar. Oder die flächendeckende Zwangsinstallation einer Überwachungs-App, wie sie Merkels Schoßhund, der amtierende JU-Chef fordert – ebenfalls undenkbar. Auch die Abschaffung des Bargeldes, neue Schulden und daher auch wesentlich höhere Steuern wird nun ganz leicht durchzusetzen sein, denn der Balkonnazi hat Angst. Er sehnt sich nach Führung und klaren Befehlen. Er ist ein Faschist.

Das Virus schafft, was der Klimawandel nie geschafft hat: Wir Bürgerinnen und Bürger müssen unser Verhalten grundlegend ändern. Verbote, Kontrollen, Überwachung und viele neue Staatsschulden sollen uns retten. Der neulinke Staat spielt sich als göttlicher Herrscher auf und maßt sich an, uns zu beschützen. Das hat der Staat schon immer so gemacht: Es bedarf nur einer Gefahr oder eines gemeinsamen Feindes sowie Angst in der Bevölkerung und schon geben die Menschen ihre individuelle Macht dem Staat. Ungefähr deshalb wurde die Hölle oder auch der Klimawandel erfunden. Nach der Krise werden die machtsüchtigen Psychopathen in Politik und Medien mächtiger sein, als zuvor.

Gerade beim Klimawandel war das Problem, dass viele Leute den Schwindel durchschauten; es gab kein Handlungsdruck. Vielleicht gab es irgendwo Auswirkungen des Klimawandels, aber beim Balkonnazi direkt vor Ort war noch alles gut. Er sah sich nicht gezwungen, irgendwas zu verändern. Doch jetzt herrscht Corona. Die Menschen haben Angst. Jetzt kann man ihnen alles unterjubeln, was einem in den neulinksgrün-faschistischen Kopf kommt. Die Deutschen sind ohnehin sehr anfällig, wenn es darum geht, sie als Herde aufzuhetzen und einer zentralen Führung zu unterstellen. Egal ob „Klimahüpfen“ oder „Corona-Bonds“: Eine gewisse kritische Masse macht jeden Quatsch mit.

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Der Crash kommt nicht

Die Pandemie ist da, aber sie bleibt nicht. Nach der Krise wird vieles anders sein, aber in einem bin ich mir auch diesmal sicher: Der Crash kommt nicht. Die Welt wird nicht untergehen.

Egal ob Marc Friedrich und Matthias Weik, Max Otte, Dirk Müller, Markus Krall oder andere Propheten. Keiner von ihnen hatte eine Virus-Pandemie als externen Schock auf dem Schirm. Trotzdem hört man von ihnen derzeit Sätze wie, „ich habe es schon immer gesagt„, oder „es musste ja so kommen„. Niemand kann genau sagen, wann eine Nation, ein Unternehmen oder eine Währung an irgendwas zerbricht. Dass es passiert, gehört zum Leben, wie Sonnenauf- und Untergang. Ab und zu verschwinden eben Player, während ab und zu neue dazu kommen. Durch neusozialistische Unterdrückung von Volatilität kommt uns das immer so schlimm vor. Die neuen Linken sprechen im Crash von „Marktversagen“ (obwohl in Wahrheit ihre Planwirtschaft schuld war) und die neuen Rechten feiern ihre kollektive Depression mit perversen Hetz- und Hassorgien. Die oben genannten Autoren rechne ich keinem der gezeichneten Lager zu.

Insbesondere in der derzeitigen Corona-Krise spielt die kollektive Depression eine sehr große Rolle. Die Menschen sind zu Hause, bekommen Lagerkoller und kennen kein anderes Thema mehr. Im TV kommt 24/7 Corona und am Laptop werden ständig die aktuellen Meldungen gelesen. Es kommt mir vor wie eine Sucht oder sogar ein Wahn. Ich möchte dieses Virus nicht verharmlosen, möchte aber einwerfen, dass die Reaktionen mancher Menschen beängstigender ist, als die Krankheit selbst. Manch einer vergisst in der Krise zu leben, zu lieben und zu genießen. Diese kollektive Depression ist auch eine Pandemie, die es zu bekämpfen gilt. Weltuntergangsprediger sind hierbei nicht hilfreich.

Ich möchte die oben genannten Autoren nicht diskreditieren. Ich schätze ihre Expertise und Professionalität. Was meint ein Börsenmann, wie Dirk Müller, wenn er von einem Crash spricht? Und was versteht ein branchenfremder Stammtischbruder nach vier Bier und beginnender Depression, wenn er es hört? Für den einen sind es heftige Kursbewegungen und für den anderen geht die Welt unter. Wir Deutschen haben auch immer so eine Lust am Weltuntergang. Manche geilt das scheinbar richtig auf. Diese Filterblase verstärkt die kollektive Depression noch weiter. Daher sind die Betroffenen mehr und mehr abgehängt und wählen neulinke/neurechte Parteien oder suchen Hilfe bei nutzlosen Politdarstellern,die sich als Führer anbieten.

Was derzeit geschieht ist kein Crash. Es ist noch alles da: Infrastruktur, Gebäude, Fachkräfte, Fabriken, Marken, Patente und Strukturen. Wir haben zwar über alles „den Pauseknopf gedrückt“, aber nach der Krise geht es weiter. Es ist noch alles da. Nichts wurde zerbomt. Wir müssen nichts aufbauen. Klar, die Börsenkurse sind in den Keller gerutscht. Diejenige Anlageklasse mit den größten Renditechancen, die Aktie, hat es am stärksten erwischt. Na und? Ältere Menschen haben tendenziell eine niedrige Aktienquote, sind also nicht so sehr betroffen und jüngere Menschen wollen noch Jahrzehnte lang kaufen und können sich über günstige Einstiegskurse freuen.

Die Börse hat deshalb so schnell und heftig reagiert, weil die Börse eines hasst: Unkalkulierbare Unsicherheit. Ist etwas unkalkulierbar, also nicht summenmäßig berechenbar, dann übernimmt die Psyche die Preisbildung. Niemand konnte berechnen, wie groß der Schaden wird. Der Markt sucht seinen inneren Wert und bestimmt diesen stetig neu. Sobald die Pandemie abklingt, wird der Markt wieder berechenbarer. Auch wenn es in den nächsten Monaten immer wieder zu heftigen Schwankungen kommen kann: Langfristig bietet sich jetzt, vor allem für junge Sparer, eine einmalige Chance, endlich mal günstig in den Markt zu kommen.

Bleibt gesund.

Aktienmarkt: Endlich Crash!

Dass der aktuelle Börsenkrach, vor allem für jüngere Sparende ein Segen ist, brauche ich hoffentlich niemandem erklären. Das Kursniveau liegt inzwischen weit unter seinen Rekordkursen. Je nach dem, wann der Markt seinen Boden findet, kann der Crash viele neue Chancen bieten.

Sparpläne: Wer in regelmäßigen Beträgen kauft, bekommt jetzt für seine Sparrate mehr Anteile. Der Depotbestand nimmt zwar durch die Neubewertung erstmal ab, aber von der Erholung profitiert man dann umso mehr. Wer jetzt keine Geduld hat und panisch verkauft, schaut künftigen Gewinnen hinterher.

Zeit: Es war noch immer so, dass die Kurse nach einem Bärenmarkt stets wieder höher als zuvor standen. Die Unternehmen sind ja alle noch da (es flogen keine Bomben!). Auch die Infrastruktur ist noch da. Alles pausiert, aber alles ist noch da. Zudem wird es sog. „Nachholeffekte“ geben.

Unlogik: Kann eine Suchmaschine oder ein Streamingdienst mit Corona infiziert werden? Natürlich nicht. Trotzdem sind auch diese Aktien gefallen. Insbesondere durch ETFs kam es zu vielen Übertreibungen („alle verkaufen alles“).

Wandel: Jetzt kommt der digitale Wandel schnell und schlagartig. Homeoffice, Videokonferenzen, bargeldloses Bezahlen, Lieferdienste, Online-Handel und so weiter. Vieles was verstaubten Managern lange keinen Spaß gemacht hat, kommt jetzt über Nacht. Nach der Krise ist vieles anders sein. Alles sortiert sich neu.

Volatilität: Endlich bewegen sich die Märkte wieder. Lange Zeit war bei Aktien eine gähnende Langeweile zu sehen. Inzwischen kann man wieder richtig Movement feststellen. Die Kurse suchen und finden ihren inneren Wert und steigen nicht einfach nur, weil sie steigen.

Crash-Gurus: Nein, die Welt geht nicht unter. Die Weltwirtschaft wird langfristig wieder wachsen und die Unternehmen ihre Wertschöpfung wieder in Gang bringen. Jetzt ist die Zeit zu kaufen – jetzt ist es billig. Natürlich nur, wenn man Mut hat und auch vor weiteren Rückschlägen keine Angst hat.

Bleibt gesund!

#coronavirusdeutschland – Diese Dinge sollte nun jeder zu Hause haben

Im TV zeigt man schon leere Ladenregale und es wird auch aufgefordert vorzusorgen. Jeder muss folgende Frage für sich beantworten: Wie bin ich versorgt, wenn der Strom weg ist oder die Supermärkte vorübergehend nichts mehr anbieten?

Das Coronavirus macht zunehmend Angst. Hamsterkäufe sind eigentlich nicht angebracht. Doch unabhängig vom Virus sollte jeder Haushalt stets auf etwaige Katastrophen vorbereitet. Es könnte ja auch zu einer Panik kommen. Dann ist es wichtig, dass man schon einkaufen war, bevor es die Masse macht.

„Wir raten der Bevölkerung grundsätzlich, dass sie sich auf Krisen und Katastrophen vorbereiten soll. Dazu gehört auch das Anlegen eines Notvorrats an Lebensmitteln“, erklärt Christoph Unger, der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Als Richtwert gelten 10 Tage. Diese Zeit sollte jeder Haushalt überbrücken können. Ohne Lieferando versteht sich.

Folgende Dinge solle man immer zu Hause haben:

  • 20 Liter Trinkwasser
  • wichtige/benötigte Medikamente
  • Kerzen und Leuchtmittel
  • Ausreichend Batterien
  • Nudeln, Reis und haltbares Trockenbrot
  • Nüsse und getrocknetes Obst
  • Gaskocher und genügend Gas
  • Speiseöl
  • Schokolade
  • Zucker, Honig, haltbare Kekse
  • Trockenfleisch (z.B. „Landjäger“)
  • haltbare Proteinriegel/Müsliriegel
  • Bargeld
  • geladene Powerbank
  • und weiteres…. (schreibt es in die Kommentare)

Das Bundesamtes für Bevölkerungsschutz empfiehlt noch weitere Dinge. Das alles sollte man IMMER zu Hause haben. Es kann nun sein, dass manche nicht ausreichend vorgesorgt haben und dies jetzt nachholen. Daher könnte es bei einer Art „Panik“ zu unschönen Szenen im Einzelhandel kommen. So ein Vorrat kostet ja kein Geld; man reduziert sich auf haltbare Lebensmittel und Dinge, die man ohnehin kaufen würde.