Coronakrise: Der Crash kam nicht

Dirk Müller sagte am 05.05.2020 in einem Interview mit Focus-Money: „Dieser Crash ist ,The Big One“. Er sprach auch von „explodierenden Preise“ und warnte davor, dass die Börsen für mehrere Wochen geschlossen würden. Und auch Marc Friedrich, der mit Matthias Weik verschiedene Crash-Bücher geschrieben hat, spricht im März 2020 von einem „monetären Endspiel“, die aktuelle Deflation würde in eine Hyperinflation übergehen. Die Finanzkrise aus 2008 würde gegen die aktuelle Krise aussehen wie ein Sommergewitter und auch die große Depression von 1929 noch in den Schatten stellen. Auch im Netz las man immer wieder, die Welt ginge unter. Aber das tat sie nicht. Der Crash kam nicht! Die meisten Aktienmärkte schlossen das Jahr 2020 mit Gewinn ab.

Langfristig wird es eine große Bereinigung geben. Doch die meisten Crashpropheten unterschätzen die Kraft der Geldsozialisten. Klar ist es unlogisch, wenn KEIN Crash kommt, aber er wird eben mit allen Mitteln wegfinanziert. Schlussendlich müssen das die Steuerzahler bezahlen, aber sie haben es ja so gewollt sonst hätten sie dem Geldsozialismus nicht zur Macht verholfen. Ich freue mich auf 2021 – es wird besser, cooler, erfolgreicher und erfreulicher. Wichtig ist immer, was man selbst draus macht. Nur Opfer glauben an Crashs! Man muss die Party genießen, solange sie läuft, und am Ende ist es nur noch wichtig, dass man nicht der Letzte ist, denn der macht das Licht aus.

Ihre Rendite in 2020

Deutsche Aktien (DAX): 3,55%

US-Technologie Aktien (NASDAQ100): 46,43%

US Aktien (DowJones): 5,34%

Gold (in Euro): 13,85%

Silber in Euro: 35,39%

Delivery Hero Aktie: 79,99%

Biontech (im Dezember): -25,68%

Wirecard: rd. -100%

Rentenfonds Euroland (Schnitt): rund 2,52%

MSCI World ETF: rd. 5%

Tagesgeld/Spareinlagen: -0,5% bis 0,00%