Deshalb wird der Kampf gegen Corona noch viele Jahre dauern

Die häufigsten Symptome von Corona sind: Vereinsamung, Depression, Verarmung, Alkoholismus, Adipositas, Verblödung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wegen Sportmangel, Soziophobie, Paranoia, Infektionen wegen geschwächtem Immunsystem und Angststörungen. Es sind deutschlandweit rund 83 Millionen Menschen betroffen.

Die zweithäufigsten Symptome von Corona sind: Erkältungssymptome, Schnupfen, verstopfte Nase, Fieber, Gliederschmerzen, manchmal Durchfall, Störung von Sinnen sowie zahlreiche Folgeerkrankungen. Auch das Sterberisiko ist nicht zu vernachlässigen. In Deutschland gab es bisher knapp 1,8 Millionen infizierte. Rund 0,035 Millionen hiervon sind verstorben. 87% der verstorbenen (mit oder an Corona) waren über 70 Jahre alt.

Gegen die zweithäufigsten Symptome gibt es jetzt einen Impfstoff. Wenn wir uns gemeinsam das Ziel nehmen, das Virus zu besiegen und als „Herde immun werden“, dann können wir diese Symptome besiegen. Doch im Kampf gegen die erstgenannten und häufigeren Symptome sehe ich derzeit keinen Fortschritt. Im Gegenteil: Durch irrationale und nicht-nachvollziehbare Beschränkungen wächst die Verzweiflung der Regierten immer mehr. Viele haben das Gefühl, die Regierung hätte die Kontrolle verloren und handelt willkürlich. Selbst wenn wir irgendwann die „zweithäufigsten Symptome“ im Griff haben, so werden wir noch eine lange Zeit mit den Kollateralschäden zu kämpfen haben. Wie stark sich dies auf unsere Lebensqualität und die Wirtschaft auswirkt, ist derzeit noch nicht absehbar. Im Moment bleibt uns nur die Selbstverantwortung. Jede*r Betroffene kann in seinem Mikrokosmos das Beste daraus machen. Wer sich auf den Staat verlässt, wird verlieren. Die Politik interessiert sich nicht für unsere Gesundheit – was für die Machthaber zählt, ist nur das Virus.

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Zwei-Faktor-Authentifizierung: Jetzt Kreditkarte freischalten, sonst funktioniert sie nicht mehr

Fast schon reflexhaft nimmt man inzwischen bei Online-Käufen die Kreditkarte. Man gibt einfach die Nummer und die Gültigkeit ein – fertig. Auch an den CVC- Code haben wir uns längst gewöhnt. Noch unkomplizierter ist es bei Händlern, wie z.B. Amazon, denn da ist schon alles hinterlegt. 2021 kommt die zwingende Zwei-Faktor-Authentifizierung. Der ein oder andere Bezahlvorgang dürfte Nerven kosten.

Jeder Karteninhaber MUSS sich bei einem Verfahren registrieren. Wer das versäumt, wird seine Karte online nicht mehr einsetzen können. Die Banken bieten hierzu mehrere Möglichkeiten. Für Karteninhaber, die ein Smartphone besitzen, bietet sich eine App an. Dort kann man dann (nach Einrichtung) die Zahlungen per Touch- oder FaceID freigeben. Wer kein Smartphone hat, kann das mTAN (auch: SMS-TAN)-Verfahren nutzen. Die Registrierung setzt eine gewisse Kompetenz voraus. Menschen mit Sprachbarriere oder eingeschränkter Medienkompetenz kommen mit den beiden Verfahren womöglich nicht klar. Man muss ein Passwort festlegen (und sich merken) und eine Sicherheitsfrage inkl. Antwort festlegen . Wechselt man das Endgerät, dann muss man wieder tätig werden, sonst kann man erneut nicht bezahlen. Jeder Inhaber einer Kreditkarte sollte frühzeitig und in Ruhe (also noch vor der ersten Zahlung) auf die Website seiner Bank gehen und die Registrierung vornehmen.

Diese Sicherheitsmaßnahme zur Authentifizierung ist für Online-Einkäufe mit Kreditkarte in Europa verpflichtend, so gibt es eine europäische Richtlinie vor. Im Prinzip geht es um Sicherheit, doch am Ende geht es auf Kosten der Bequemlichkeit. Wer Online-Banking macht, kennt das Prinzip einer Zwei-Faktor-Authentifizierung bereits: Man gibt PIN und TAN ein. ApplePay wird davon profitieren, denn das ist per Definition schon eine Zwei-Faktor-Authentifizierung – aber auch hier ist die Registrierung kein Wimpernschlag.

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Coronakrise: Der Crash kam nicht

Dirk Müller sagte am 05.05.2020 in einem Interview mit Focus-Money: „Dieser Crash ist ,The Big One“. Er sprach auch von „explodierenden Preise“ und warnte davor, dass die Börsen für mehrere Wochen geschlossen würden. Und auch Marc Friedrich, der mit Matthias Weik verschiedene Crash-Bücher geschrieben hat, spricht im März 2020 von einem „monetären Endspiel“, die aktuelle Deflation würde in eine Hyperinflation übergehen. Die Finanzkrise aus 2008 würde gegen die aktuelle Krise aussehen wie ein Sommergewitter und auch die große Depression von 1929 noch in den Schatten stellen. Auch im Netz las man immer wieder, die Welt ginge unter. Aber das tat sie nicht. Der Crash kam nicht! Die meisten Aktienmärkte schlossen das Jahr 2020 mit Gewinn ab.

Langfristig wird es eine große Bereinigung geben. Doch die meisten Crashpropheten unterschätzen die Kraft der Geldsozialisten. Klar ist es unlogisch, wenn KEIN Crash kommt, aber er wird eben mit allen Mitteln wegfinanziert. Schlussendlich müssen das die Steuerzahler bezahlen, aber sie haben es ja so gewollt sonst hätten sie dem Geldsozialismus nicht zur Macht verholfen. Ich freue mich auf 2021 – es wird besser, cooler, erfolgreicher und erfreulicher. Wichtig ist immer, was man selbst draus macht. Nur Opfer glauben an Crashs! Man muss die Party genießen, solange sie läuft, und am Ende ist es nur noch wichtig, dass man nicht der Letzte ist, denn der macht das Licht aus.

Ihre Rendite in 2020

Deutsche Aktien (DAX): 3,55%

US-Technologie Aktien (NASDAQ100): 46,43%

US Aktien (DowJones): 5,34%

Gold (in Euro): 13,85%

Silber in Euro: 35,39%

Delivery Hero Aktie: 79,99%

Biontech (im Dezember): -25,68%

Wirecard: rd. -100%

Rentenfonds Euroland (Schnitt): rund 2,52%

MSCI World ETF: rd. 5%

Tagesgeld/Spareinlagen: -0,5% bis 0,00%

Diese Anlagefehler machen fast alle neureichen Avocado-Hippster

Jeder kennt diese neureichen Hippster-Typen, deren Eltern schon ein oder zwei mal geerbt haben oder mit ihrer Erstimmobilie einen krassen Kursgewinn einfuhren. Für diese Hippster war das Geld einfach immer da. Egal ob das neuste iPhone oder das 7-jährige Genderstudium: Selbst bezahlen musste der Hippster nie etwas. Die Eltern schwimmen im Geld und wissen ohnehin nicht, wohin damit.

Sie denken, sie seien schlauer als der Markt. Manche neulinken Hippster denken, sie könnten den Markt schlagen. Sie wühlen sich durch zahlreiche Einzeltitel und kaufen schlussendlich nur das, was Hippster immer kaufen. Irgendwas mit grüngewaschener Technik. Am Ende ist dann alles weg, weil sowas wie Wirecard gekauft wurde. Sie sind beratungsresistent und wissen alles besser. Fachwissen und Erfahrung schreckt sie ab.

Sie beginnen zu zocken. Überschlaue Kunststudenten mit Hang zum Risiko, beginnen gerne mal aktiv zu traden. Sie kaufen und verkaufen wild irgendwelche Werte (auch: Bitcoins etc.). Laut diversen Studien verlieren rund 99% aller Daytrader langfristig Geld. Aber der Hippster denkt, er sei was besonderes. Wenn er dann doch scheitert, dann ist der Kapitalismus schuld. Als Rache wählt er linksgrüne Parteien, damit alle anderen Menschen mit neuen Steuern ausgeraubt werden können.

Alles auf eine (grüne) Karte. Auch die „Generation Greta“ hat inzwischen Geld. Die heute 18-25 jährigen setzen gerne alles auf eine Karte. „Die eine Nonplusultra-Idee“ muss es sein. Und natürlich grün und nachhaltig soll sie sein. Durch das Greenwashing werden wesentliche Risiken ausgeblendet. Hauptsache es wird irgendwo ein Baum gerettet. Das Gefühl „dazu zu gehören“ und scheinbar „wohltäterisch“ tätig zu sein, reicht als Rendite vollkommen aus. Diversifikation und Effizienz halten sie für Nazibegriffe.

Der Hauptfehler, den grünpopulistische Hippster bei ihrer Geldanlage machen ist, dass sie nichts machen. Banken vertrauen sie generell nicht, der Kapitalismus ist sehr böse und Geld ist ja irgendwie immer da. Warum soll man dann überhaupt investieren? Die verwöhnte Nacherbengeneration hat es nie gelernt, für schlechte Zeiten zu sorgen. Und wenn diese dann doch mal kommen, dann soll der Muttistaat einspringen. Hierzu sollen dann alle enteignet werden, die Geld haben.

Zugegeben, dieser Artikel ist zugespitzt und populistisch. Sorry, aber womöglich ist ein bisschen was wahres dran?

Solidaritätszuschlag fällt weg – das passiert wenn man die Ersparnis richtig anlegt

Ab 2021 haben sehr viele Arbeitnehmer mehr Netto vom Brutto. Für die meisten bedeutet die Abschaffung des Solis eine zweistellige Einkommenssteigerung. Klar, diese kann man „versaufen“. Man könnte sie aber auch langfristig investieren und somit mehren. Geld, mit dem man nicht gerechnet hat, ist für Neulinge immer eine tolle Chance, das Thema Börse mal auszuprobieren.

Für rund 90% der Steueropfer fällt der Soli komplett weg. Für weitere 6,5% fällt er zumindest teilweise weg. Die übrigen 3,5% verdienen so gut, dass sie die Abgabe auch weiterhin bezahlen. Unterm Strich nehmen sich unsere Machthaber natürlich noch immer viel zu viel von unserem Bruttolohn, aber die weitgehende Abschaffung des Solis geht in eine richtige Richtung. Wer den Mehrbetrag nicht für den Konsum braucht, kann endlich mit Sparen & Vorsorgen beginnen. 

Beispiel: Eine (jüngere) Krankenschwester (TVÖD 7 Stufe 2) verdient, ohne Zulagen, rund 35.000 € pro Jahr. Sie hat ab Januar 2021 ca. 31 € mehr Nettogehalt. Wer 50.000 € pro Jahr verdient, hat 56 € mehr. Den größten Sprung machen mit knapp 75 € diejenigen, die rund 60.000 € jährlich verdienen. Bei höheren Einkommen sinkt die Ersparnis wieder. Wer rund 100.000 € und mehr verdient, profitiert überhaupt nicht. 

Bleiben wir bei unserer Krankenschwester. Sie benötigt die zusätzlichen 30 € jetzt nicht. Sie will sich damit eine Ehemann-unabhänige-Altersvorsorge aufbauen und investiert in einen globalen Aktienfonds. Weil sie erst 27 ist, will sie das 40 Jahre lang machen. Weil Sachwerte auf lange Sicht immer sog. Geldwerte schlagen, wird sie rund 8,11% Wertentwicklung pro Jahr einfahren können und freut sich, dass sie zum Rentenbeginn über rd. 100.000 € verfügt. 

Aber was ist, wenn unsere Krankenschwester ihre 30 € als Stupid-German-Money auf ein Sparkonto legt? Das kann sie machen, hat dann aber in 40 Jahren rechnerisch nur 14.400 €. Und das zur dortigen Kaufkraft. Mit Glück reicht das noch für ein schönes Rentner-eBike, aber eine Altersvorsorge ist das nicht. Wer jetzt ab Januar mehr Geld hat, und dieses nicht braucht, sollte sich endlich mal mit seinem Geld beschäftigen. Das ist nichts, das man „mal schnell am Handy macht“ und kostet vielleicht eine Stunde Lebenszeit. 

Danke Steuerzahler: Die neue Wohnungsbauprämie

Die 1952 eingeführte Wohnungsbauprämie(WoP) ist ein staatlicher Zuschuss auf Bausparverträge. Anspruch auf diese Prämie haben alle Personen über 16, die unterhalb der Einkommensgrenze liegen. Ab 2021 werden die Bedingungen für die WoP drastisch verbessert. Lohnt sich Bausparen wieder?

Der Staat überwies noch im Jahr 2005 rund 500 Millionen Euro Wohnungsbauprämie an die Sparer. Aufgrund der eingefrorenen Einkommensgrenzen sank der Aufwand des Fiskus auf 162 Millionen Euro im Jahr 2018. Bausparen mit staatlicher Zulage war einfach nicht mehr lukrativ. Zudem stört viele, dass das geförderte Guthaben, bis auf wenige Ausnahmen, „wohnwirtschaftlich“ verwendet werden muss. Einzelpersonen, die weniger als 2.133 € Monatsgehalt haben (brutto) bekommen bis einschließlich 2020 maximal 45,06 € Sparprämie, wenn sie es geschafft haben im ganzen Jahr 512 € auf den Bausparvertrag einzubezahlen. Für Ehepaare gilt jeweils das Doppelte.

Was Verbraucherschützer als „Konjunkturprogramm für Bausparkassen“ kritisieren, kann für Kleinsparer eine durchaus solide Renditequelle sein. Ab 2021 erhöhen sich die Einkommensgrenzen von 25.600 € auf 35.000 € (Eheleute: 70.000 €). Hierdurch könnten rechnerisch 60% der Bevölkerung wieder in den Genuss der Wohnungsbauprämie kommen. Außerdem steigt die Prämie selbst. Jährlich sind künftig zehn Prozent der jährlichen Einzahlungen von 700 Euro für Singles und 1.400 Euro für Verheiratete förderfähig. Bausparer bekommen also eine Prämie in Höhe von 70 € bzw. 140 € pro Jahr vom Staat.

Die meisten Bausparverträge haben in der Sparphase (nach Kosten) eine negative Rendite. Der Mehrwert für den Sparer liegt nur darin, dass er sich einen planbaren Darlehenszins in der fernen Zukunft sichert. Durch die Sparprämie kann die Rendite in der Sparphase wieder attraktiv werden. Wo sonst bekommt man risikolos einen „Zins“ in Höhe von 70 € bzw. 140 € Euro? Rechnet man alle Erträge und Kosten eines Bausparvertrages mit Wohnungsbauprämie, dann kommt man leicht auf jährliche Renditen von knapp über 2%. Und das bei nur 3 monatiger Kündigungsfrist und überschaubarer Laufzeit.

Natürlich kann diese Rendite durch gute ETFs oder Fonds geschlagen werden. Beim WoP-Bausparen sprechen wir aber über einen Anlagehorizont von rund sieben Jahren und einem Sparbeitrag von maximal rund 60 € pro Monat. Das ist klassisches „Zielsparen“ – aber eben (bis auf Ausnahmen) nur für wohnwirtschaftliche Zwecke. Übrigens: Die Einkommensgrenzen beziehen sich nicht auf das Bruttogehalt, sondern auf das zu versteuernde Einkommen. Ein Ehepaar mit 2 Kindern könnte also knapp 80.000 € pro Jahr verdienen.

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Komplexe Finanzprodukte: Diese Fragen sollte sich jeder vor dem ersten ETF-Kauf stellen

Die Werbung erzählt uns immer wieder, börsengehandelte Fonds (sog. ETFs), seien sehr einfache Anlageprodukte, die jedermann einfach so kaufen kann. Scheinbar kann man damit fast nichts falsch machen. Ein Irrtum.

  1. Wie hätten Sie denn Ihren ETF gerne? Synthetisch oder voll replizierend? Ist er synthetisch, dann sollten Sie wissen was ein Swap ist und ob es ein Kontrahentenrisiko gibt. Können Sie damit leben, nicht die Aktien zu besitzen, die Sie denken zu besitzen?
  2. Soll der ETF seine Erträge ausschütten oder thesaurieren? Wenn er ausschüttet: Wollen Sie für den Betrag neue Anteile, oder lieber das Geld aufs Konto? Bei thesaurierenden Fonds sollten Sie noch angeben, wo die Bank die sog. Vorabpauschale abbuchen darf. Glückwunsch, denn dann bezahlen Sie Steuern, auf Erträge, die Sie noch nicht haben.
  3. Soll Ihr internationaler ETF Fremdwährungen zum Euro hin absichern oder wollen Sie bewusst mit anderen Währungen spekulieren und hoffen, dass der Euro langfristig stark bleibt? Wieviel Fremdwährungsrisiko vertragen Sie?
  4. Welche Gebühren fallen an? Ein ETF hat Kosten, aber auch die Bank will bei jeder Transaktion etwas verdienen. Während Sie klassische Fonds meist kostenfrei zurückgeben können (= Geld raus), kommen bei ETFs bei jeder Transaktion (= Geld rein oder raus) Kosten auf Sie zu.
  5. Verleiht Ihr ETF Wertpapiere? Praktisch alle Gesellschaften behalten sich die Möglichkeit vor, die Wertpapiere im Besitz des Fonds zu verleihen. Die Leihenden können zum Beispiel Leerverkäufer sein. Sollte der Ausleihende zahlungsunfähig werden, erhält der ETF die Papiere womöglich nicht zurück.
  6. Was passt zu Ihnen? Aktien, Anleihen, Geldmarkt, Immobilien, Rohstoffe oder doch lieber eine Mischung? Wenn Sie eine Mischung wollen, wie sind die Quoten? In welche Länder und in welche Branchen soll investiert werden? Soll z.B. Japan wirklich höher gewichtet sein, als Deutschland? Wenn ja, dann kaufen Sie womöglich einen ETF auf den MSCI World. Wenn nein, dann suchen Sie weiter.

ETFs sind komplexe Finanzprodukte und keinesfalls für unerfahrene Anleger geeignet. ETFs ersetzen weder Kenntnisse noch Erfahrungen oder eine qualifizierte Beratung. Das ist nichts, was man „mal schnell am Handy macht“. Insbesondere bei ETF-Sparplänen sollte man sich eine funktionierende Strategie überlegen, denn diese Produkte sollten die Anleger ein Leben lang begleiten. Viele ETFs sind sinnvoll, qualitativ und können für ausgesuchte Anleger geeignet sein. Aber nur weil ETFs gerade modern sind, sind sie nicht automatisch für jeden geeignet.

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Es geht nicht um #86cent

Man stelle sich vor, man hätte ein Pay-TV, das 17,50 Euro monatlich kostet und unkündbar ist. Zu allem Überdruss soll der Preis nun um 86 Cent erhöht werden.

Dieses Pay-TV sendet überwiegend staatstreue Propaganda und wirbt pausenlos für eine neusozialistische Ideologie. Loyale Mitläufer werden befördert, kritische Stimmen ausselektiert. Wir alle werden gezwungen, für dieses Pay-TV zu bezahlen. Völlig egal, ob wir das wollen, oder nicht. Wer dagegen ist, wird automatisch als „Nazi“ beschimpft. Auch hört man öfters, „sei nicht so geizig, es geht doch nur um 86 Cent“. In Wahrheit geht es nicht um diese 86 Cent; es geht ums Prinzip. Es geht darum, dass viele freie Menschen nicht per Zwang für einen neusozialistischen Führerkult bezahlen wollen. Wäre das Programm gut, dann würde es sich an einem freien Markt gegen seine Marktbegleiter durchsetzen. Es muss aber extrem krass schlecht sein, sonst bedürfte es keinem Zwang. Die öffentlich-rechtliche Staatzi-Propaganda ist ein Relikt aus sozialistischen Träumen: Die Kommunisten wollen uns zwingen, ein Produkt zu kaufen, dessen Preis vom Zentralregime festgelegt wird. Bei den Rundfunkgebühren ist es aber wie immer: Sozialismus funktioniert nicht und ist tödlich. Das gilt übrigens nicht nur für den internationalen Sozialismus sondern auch für den nationalen. Es geht nicht um die verdammten 86 Cent, sondern um unsere Freiheit. Die Rundfunkgebühren sind ein weiterer Beleg für die Dreistigkeit unserer Machthaber.

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Nüchtern betrachtet ist es gut, dass es keine Zinsen mehr gibt

Ich kann das Gejammere der neureichen Mittelschicht nicht mehr hören. „Ohje es gibt keine Zinsen mehr, ich bin das Opfer der Geldpolitik“. Scheinbar pausenlos kritisieren diese ewig gestrigen die neue Zinslosigkeit. Diese Situation hat aber auch Vorteile.

Zinsen sind nicht sozial gerecht. Wenn ich von Zinsen schreibe, dann meine ich natürlich nur den risikolosen Bestandteil. Ist es sozial gerecht, wenn Besitzer großer Geldvermögen ein bedingungsloses Einkommen bekommen, während nicht-privilegierte dafür arbeiten müssen? Geldbesitzer würden dafür vergütet werden, wenn sie ihr Geld nicht in die Gesellschaft investieren. Die Zinslosigkeit macht das Horten von Geld unattraktiv. Niemand bekommt mehr ein bedingungsloses Grundeinkommen, nur weil er z.B. geerbt hat. Ohne Wagnis, kein Kapitaleinkommen und das ist auch gut so.

Die Immobilienpreise sind gestiegen. Es gibt sehr viele (alte) Menschen, oft Witwen, mit kleiner Rente aber abezahlter Immobilie. Diese Menschen haben vielmals ein Liquiditätsproblem. Zudem ist das Haus inzwischen viel zu groß und macht zu viel Arbeit. Durch den Preisboom kann der Eigentümer aber jetzt lukrativ verkaufen und so zu einem Vermögen kommen. Die Lebensqualität im letzten Lebensabschnitt steigt hierdurch spürbar. Auch kamen durch die Preisblase viele „Boomer“ an große Geldbeträge, nachdem sie ihre Erstimmobilie oder eine geerbtes Objekt verkaufen konnten.

Banken brauchen den Strukturwandel. Als es noch Zinsen gab, haben sich die Banken eine goldene Nase verdient. Im Kredit- aber auch im Einlagengeschäft gab es stets auskömmliche Margen. Weil diese Einnahmequelle nun weggebrochen ist, sind viele Banken zu einem Strukturwandel gezwungen. Die Zinslosigkeit führt zu mehr Digitalisierung und Weiterentwicklung der teilweise sehr eingestaubten Geschäftsmodelle. Auch sprießen immer mehr Fintechs oder sowas wie Kryptowährungen aus der Erde.

Gesellschaftliche Teilhabe. Durch die Zinslosigkeit müssen sich Anleger an Unternehmen beteiligen, um Kursgewinne und Dividenden zu bekommen. Hierdurch erhalten die Sparer (oder die Fonds, die sie kaufen) auch die Möglichkeit, auf den Hauptversammlungen ein Stimmrecht auszuüben. Aktionäre können, anders als Kreditgeber, mitbestimmen. Inzwischen hat auch der letzte Honk begriffen, dass er für den langfristigen Vermögensaufbau auch Aktien braucht. Wenn immer mehr Teile der Bevölkerung an den Unternehmen beteiligt sind und dort mitbestimmen dürfen, dann kann dies insgesamt zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe führen. Manche Fonds werben sogar mit dem Begriff „Impact“ damit, dass sie ihr Stimmrecht besonders für das Thema „Nachhaltigkeit“ ausüben möchten.

Risikolose Zinsen sind ein Relikt aus vergangener Zeit. Er belohnt die mutlosen fürs Nichtinvestieren. Klar, die Zinslosigkeit zwingt den ein oder anderen zum Handeln und Umdenken. Der ein oder andere genießt es aber auch, ständig zu jammern und das Opfer zu spielen. Eins noch: Ich halte die aktuelle Geldpolitik (auch: Schuldenpolitik) in großen Teilen für schädlich. Dies ändert aber nichts daran, dass es vielen von uns ohne Zinsen besser geht.

Klar, meine Meinung ist kontrovers. Daher freue ich mich über viele Kommentare!

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Deshalb wird die Unterschicht nie zu einem Vermögen kommen

Ok, reißerische Überschrift. Aber lasst es mich erklären. Ich möchte mich nicht über arme Menschen lustig machen. Mit Unterschicht meine ich Menschen, die mehr haben könnten, es aber durch ihr eigenes Verhalten verhindern. Gemeint sind nicht „sozial schwache“, die wegen eines externen Ereignisses in dieser Lage sind.

Arme Menschen geben zu viel Geld aus. Statt Aktien von Nike, werden viel zu teure Schuhe von Nike gekauft. Statt Aktien von Tesla, wird ein völlig überteuertes neugrünes Auto gekauft. Arme Menschen konsumieren nur, sie investieren nicht. Wer ein Vermögen möchte, kauft niemals so eine Wertvernichtungsmaschine, wie beispielsweise einen Neuwagen oder Markenklamotten.

Die Unterschicht ist sich zu bequem. „Die da oben sollen für mich sorgen“, ist das Motto. Arme Menschen haben gelernt, abhängig zu sein. Es handelt sich um geübte Antrags- und Bittsteller. Einen Drang nach eigener finanzieller Freiheit verspüren die wenigsten. Schon von klein auf haben arme Menschen gelernt, sich dem Staat zu fügen; das ist bequem und auskömmlich, aber reich wird man nicht.

Finanziell schwache Menschen leben nur im Jetzt. Arme Menschen leben manchmal von der Hand in den Mund. Die Einnahmen und Ausgaben saldieren sich maximal auf Null; es bleibt nichts für Investitionen übrig. Im Fachjargon sagt man, solche Menschen haben keine Sparfähigkeit. In der Konsequenz müssen sich solche Leute für alles Verschulden was die Situation immer weiter verschärft.

Arme Menschen sind oft schlecht abgesichert. Weil sich dumme Leute stets auf den Staat verlassen, schließen sie keine privaten Versicherungen ab. Davon haltet man in neulinken Kreisen nicht viel, denn der Muttistaat ist ja da. So kommt es schnell, dass ein externes Ereignis zum Ruin führen kann. Egal ob neue Zähne, ein Unfall, Krankheit oder eine Unachtsamkeit: Bei solchen Schicksalen steht man meist im Regen.

Arme Menschen wissen nichts – sie glauben nur. Weil arme Menschen sich zu bequem für Freiheit sind und sich stets in Abhängigkeit befinden, müssen sie immer alles glauben. Fast schon religiös folgen sie irgendwelchen (ver)Führern. Wie Schafe einer Herde machen sie brav, was ihnen befohlen wird. Sich selbst zu informieren fällt ihnen sehr schwer. Alles was ihrem erlernten Weltbild widerspricht, macht ihnen Angst.

Arme Menschen wählen Politiker, die sie ausrauben. Weil arme Menschen vom Staat abhängig sind, vergöttern sie ihn. Sie sehen in der Politik nicht das Problem, sondern die Lösung. So kommt es tatsächlich, dass viele Menschen Politiker wählen, die sie später über Steuern und Abgaben ausrauben. All dies schmälert das Einkommen und erhöht die Abhängigkeit – ein Teufelskreis der in letzter Konsequenz zur Verarmung führt.

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